Cognac

Der bekannte Cognac wird in der französischen „Cognac“-Region hergestellt, die diesem hervorragenden Brandy seit dem siebzehnten Jahrhundert den Namen  gibt.

Zu dieser Zeit befand sich die Stadt Cognac in den geschäftlichen Routen der Holländer, welche die ersten Händler waren die es versucht haben, den Wein dieser Region in andere Länder Nordeuropas zu exportieren. In der Tat können wir sagen, dass sie es nur versucht haben, da während der Reise der Wein verdarb. Aus diesem  entschieden sich die Holländer, diesen zu destillieren. Später in England, wurde der „Brandewijn“ oder Brandwein, wie ihn die Holländer nannten,  dann als Brandy bekannt. Dennoch war es die lokale Cognacbevölkerung, die entdeckt hat, dass eine Doppeldestillation des Weins ihm die Reisen ermöglichen würde, ohne zu verderben. Zu dieser Zeit haben Sie es verstanden, dass die Qualität der Spirituose sich verbessert, wenn diese in Kontakt mit Eichenfässern, wo er gelagert wurde, um die Reise anzutreten. Seitdem wurde dieser Wein als Cognac bekannt.

Die französische Charente-Region hat sechs markierte Regionen, wo der Cognac produziert werden kann. Aber es ist in der Champagne-Region, wo wegen der Qualität des Bodens die besten Cognacs hergestellt werden. Hervorragende Trauben wachsen auch in den lehmigen Grundstücke der „Borderies“ (ein anderes Gebiet, wo der Kognak hergestellt wird, das auch als Herz des Cognacs bekannt ist), wo man einen hervorragenden Schnaps mit einem süssen Geschmack herstellen kann. Das Geheimnis des Erfolgs des Cognacs liegt am Lokal, wo er hergestellt wird sowie am Mikroklima.

Die Trauben werden am Anfang Oktobers geerntet, wenn diese perfekt reif und süss sind. Nach der Weinlese werden die Trauben direkt gepresst und deren Kernen werden entfernt, so dass es verhindert wird dass diese dem Cognac eine unangenehme Säure vergeben und so dass Endergebniss beschädigt. Die Trauben werden in einem Teller oder einer pneumatischen Presse gepresst. Die Verwendung der kontinuierlichen Pressen, wie die Archimedes Schrauben-Presse, sind auf legale Weise verboten. Die Gärung beginnt direkt, sobald die Trauben gepresst sind und innerhalb von zwei oder drei Wochen erhält man einen sauren Wein mit 8% bis 10% Alkoholgehalt. Die Hinzufügung von Zucker ist auch nicht erlaubt. Nach der Gärung ist der Wein fertig um destilliert zu werden.

Es wird ein Charentais Destillierkolben benötigt, um die Destillation durchzuführen (siehe Destillierkolben Typ Charentais). Dieser Doppel-Destillierprozess teilt sich in zwei Etappen auf und dauert etwa 12 Stunden. Die erste Destillation (das erste „Chauffe") dauert etwa 10 Stunden und produziert ein Destillat, welches als „Brouillis“ bekannt ist, mit 24% bis 30% Alkoholvolumen. In der zweiten Etappe (zweite „Chauffe“ oder „Bonne Chauffe“) werden die Köpfe und Hinterteile durch die Berechnung der genauen Schnittpunkte entfernt, so dass diese in eine neue Destillation hinzugefügt werden können. „Bonne Chauffe“, das Herz des Destillats, besitzt zwischen 68% und 72% Alkoholvolumen und ist das Destillat, aus welchem man den Cognac herstellt. Die Destillation des Cognacs sollte ziwschen der Weinlese-Saison und März des nächsten Jahres durchgeführt werden.

Der Kognak altert in Fässern aus „Limousin“ oder „Troncais“ Eichenholz, wo er für mindestens zwei Jahre aufbewahrt wird, bis er seinen charakteristisches „Bouquet“ erreicht. Die Fässer aus Eichenholz werden handwerklich hergestellt und befolgen alle Traditionen. Mit dem Ziel ein Produkt in besserer Qualität zu erhalten, wird einiger Cognac in ältere Eichenfässer übergeleitet, wo er die Farbe und die Eigenschaften des Holzes erhält. Diese alten Cognacs werden für Jahrzehnte in verschiedenen, trockenen Weinkellern, die als „Paradiese“ bekannt sind, gelagert. Im Laufe dieses Alterungsprozesses verliert der Cognac jährlich 3% bis zu 4% des Alkoholvolumens. Dieser Prozess ist als „angel’s share“ (Engelsportion) bekannt.